Piratenpartei Bergedorf

Klarmachen zum Ändern!

Bundestag nochmal 4 Jahre ohne Piraten

Nico Ecke

Direktkandidat Wahlkreis 23 zur Bundestagswahl 2013

Die Bundestagswahl ist zu Ende und die Piratenpartei hat den Einzug klar verfehlt. Das dürften viele unserer Wähler, die ihre Hoffnungen in die Piratenpartei gesetzt und uns ihre Stimme gegeben haben, inzwischen schmerzlich erfahren haben. Hoffnungen, die wir nun leider nicht zu erfüllen im Stande sind.

Man muss schon klar sagen, dass 2,2%, selbst unter den durch die im Vorfeld schlechten Umfragen gesenkten Erwartungen, unterdurchschnittlich ist. Wir Piraten konnten die Wähler offensichtlich nicht von unseren politischen Vorstellungen überzeugen und hatten auch nicht mehr das Potential, wieder die vielen Protestwähler, die längst eine feste Größe in der Politik, aber eben auch sehr wankelmütig sind, zu mobilisieren.

Mir als Direktkandidat tut das besonders Leid und natürlich übernehme ich da für den Wahlkreis Bergedorf-Harburg, der mit 2,6% sogar noch etwas überdurchschnittlich ist, die volle Verantwortung.

Es gibt aber nicht nur schlechte Nachrichten im Zusammenhang mit der Bundestagswahl. Das Ergebnis von 2,2% bedeutet immerhin, dass uns Bundesweit fast eine Million Wahlberechtigte gewählt haben. Da hier nicht mehr viele Protestwähler zu erwarten sind bedeutet dies, dass wir uns tatsächlich eine kleine, aber feine Stammwählerschaft aufbauen konnten.

Auch für die im nächsten Jahr in Hamburg anstehenden Bezirkswahlen machen diese Zahlen Mut: In Hamburg – wo das Ergebnis mit 2,7% besser als im Rest der Republik ausfällt – bedeutet dies einen sicheren Sitz in den sieben Bezirksversammlungen. Hier konnten wir uns ja schon früher in Mitte sowie in Bergedorf profilieren und würden damit eine vertrauensbildende Kontinuität an den Tag legen.

Last but not least ist auch der Volksentscheid über die Hamburger Energienetze,  für den sich die Piratenpartei stark eingesetzt hat, positiv ausgefallen. Es ist dem Bündnis für den Rückkauf  trotz millionenschwerer Werbebudgets von Vattenfall, einer breiten Front von Wirtschaftsverbänden und der übermächtig wirkenden SPD gelungen, ein deutliches Zeichen zu setzen, dass die Hamburger sich nicht ausverkaufen lassen!

Und das ist trotz allem Verdruss doch ein bisschen Jubel wert.


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